Neues digitales Filmarchiv für die „Lindenstraße“
Vom ersten Weihnachtssingen der Familie Beimer bis zu den jüngsten Schicksalsschlägen in Deutschlands beliebtester Fernseh-Meile: Über 1250 Folgen mit insgesamt über 37.700 Minuten Lindenstraße hat die Geißendörfer Film- und Fernsehproduktion (gff) seit der Erstausstrahlung 1985 produziert. ahd hat das interne Filmarchiv des Kölner Medienunternehmens mit einer kombinierten Virtualisierungs- und Storagelösung gesichert und zukunftsfähig gemacht.
Das gesamte Filmmaterial, die Produktionsbilder und Videoclips der gff werden seit einigen Jahren ausschließlich digital erstellt und über eine zentrale IT-Infrastruktur am Firmenstandort in Köln gemanagt, ebenso die IT-Arbeitsplätze der Stabsmitarbeiter. Besonders das Filmarchiv band enorme Ressourcen, wie Dirk Hegner, IT-Leiter der gff, berichtet: „Der Großteil der Folgen ist digital erfasst und bindet mehrere Terrabyte Daten. Und Woche für Woche kommen neues Filmmaterial, Fotos und Online-Clips hinzu." Durch das permanent anwachsende Datenvolumen der Produktionen stieß die bestehende Speicherkapazität an ihre Grenzen.
Für die Entwicklung der Handlungsstränge in der Serie spielt das digitale Archiv eine zentrale Rolle, wie Dirk Hegner erläutert: „Um die Geschichten der einzelnen Figuren plausibel darzustellen, müssen unsere Autoren permanent in deren Vergangenheit recherchieren. Inhaltlich falsche Zusammenhänge würden unseren Stammsehern sofort auffallen."
Die neue IT-Infrastruktur bietet nun jede Menge Platz für viele weitere Folgen „Lindenstraße": Sie basiert auf einer virtualisierten Serverlandschaft in Verbindung mit einer flexibel erweiterbaren Storage-Lösung. Zur Sicherung der Daten entwickelte ahd eine Backup-Strategie für das angebundene Storage, die exakt den Anforderungen der gff entspricht: „Durch die integrierte Snapshot-Technologie, die extrem kurze Sicherungsintervalle erlaubt, erfüllt diese Storagelösung voll und ganz die von uns gesetzten Sicherheitsansprüche", so Dirk Hegner.



