Umsätze im abgeschlossenen Geschäftsjahr fast verdoppelt

Während andere Unternehmen im vergangenen Jahr mit Entlassungen oder Kurzarbeit zu kämpfen hatten, ist ahd in allen Bereichen auf Wachstumskurs. So konnten wir unsere Umsätze im Ende Juni abgeschlossenen Geschäftsjahr beinahe verdoppeln.

Während andere Unternehmen im Krisenjahr mit Entlassungen oder Kurzarbeit zu kämpfen hatten, ist ahd in allen Bereichen auf Wachstumskurs. So konnten wir unsere Umsätze im Ende Juni abgeschlossenen Geschäftsjahr beinahe verdoppeln. Doch nicht nur beim Umsatz konnten wir kräftig zulegen, auch personell haben wir uns deutlich vergrößert: In den vergangenen zwölf Monaten haben wir unser Team um zehn neue Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen aufgestockt. Damit nicht genug, konnten wir mehr als 30 Neukunden gewinnen, wodurch die positiven Entwicklungen überhaupt erst möglich wurden. 

Einen weiteren Meilenstein für den Erfolg unseres Unternehmens haben wir im Mai dieses Jahres gelegt: Als offizieller Platinum-Partner der NetApp Corporation sind wir jetzt noch näher am Hersteller. Dadurch können wir unseren Kunden einen erweiterten Support sowie noch mehr Service- und Implementierungsleistungen bieten.

ahd-Geschäftsführer Andreas Rother über die Hintergründe des rasanten Wachstums und die Aussichten für das neue Geschäftsjahr:

ahd wächst gegen den Trend. Worauf führen Sie dieses Wachstum in erster Linie zurück?

Ich denke, ausschlaggebend für unseren Geschäftserfolg ist vor allem unsere klare Positionierung und Spezialisierung. Wir verstehen uns als IT-Dienstleister in allen Varianten. Darunter verstehe ich insbesondere, dass wir die IT-Infrastruktur unserer Kunden sowohl lokal vor Ort als auch bei uns aufbauen und supporten können. So ist es möglich, dass der Kunde seine IT-Infrastruktur komplett ausgliedert und diese über unser Rechenzentrum im Hamm läuft. Als dritte Möglichkeit bieten wir zudem eine Hybridlösung an. Dabei verfügt der Kunde zwar noch über ein eigenes Rechenzentrum, seine Infrastruktur und seine Daten werden jedoch bei uns gespiegelt und somit gesichert.  

Wie wichtig ist der gezielte Ausbau der technischen Kompetenz für den Geschäftserfolg?

Unsere technische Kompetenz ist unser Kapital und sichert langfristig unseren Geschäftserfolg. Daher ist es uns sehr wichtig, diese systematisch auszubauen. Wir setzen dabei auf ein mehrstufiges Modell: Erstens rekrutieren wir unseren technischen Nachwuchs selbst. Da sind zum einen unsere Azubis, die wir zu IT-Systemintegratoren ausbilden, und zum anderen die Werkstudenten, die bereits über eine entsprechende Ausbildung verfügen und neben ihrem Fachstudium bei uns tätig sind. Weiterhin sorgen wir natürlich dafür, dass sich unsere Mitarbeiter regelmäßig weiter qualifizieren und somit ihre technische Kompetenz kontinuierlich ausbauen und updaten. Last but not least rekrutieren wir neue Mitarbeiter über gezieltes Headhunting und holen somit externe technische Expertise ins Haus. 

Wie hat das neue Geschäftsjahr für Sie begonnen? Wird sich der positive Trend Ihrer Einschätzung nach fortsetzen? Sind weitere Einstellungen geplant?

Das neue Geschäftsjahr hat für uns bisher sehr gut begonnen und wir gehen davon aus, dass sich dieser positive Trend fortsetzt. So haben wir im Juli nicht nur den größten Einzelauftrag in unserer Firmengeschichte bekommen, sondern es sind schon heute verschiedene interessante Projekte für die kommenden Monate in der Pipeline. Zudem werden wir permanent neue Stellen schaffen. Zum Beispiel haben wir einen Projektmanager eingestellt, der eine Schnittstelle zwischen Vertrieb und Technik bildet. Auch die Erweiterung unserer Service-Pakete wird weitere neue Einstellungen nach sich ziehen.

Können Sie kurz erläutern, inwiefern Sie Ihre Dienstleistungsangebote ausgeweitet haben?

Um es auf einen Nenner zu bringen: Seit August haben wir unseren Kunden-Service um eine „24x7“-Bereitschaft ergänzt. Jetzt sind wir 24 Stunden an sieben Tagen in der Woche für unsere Kunden da. Der „24x7“-Service bildet die vierte Stufe in unserem umfassenden Dienstleistungskonzept. Die erste Stufe stellt nach wie vor unsere Telefon-Hotline dar, über die sich einfache Probleme oft bereits lösen lassen. Wenn es komplexere Fragen oder Schwierigkeiten gibt, vermittelt unsere Hotline direkt an einen unserer Senior Consultants weiter, der vom Backoffice aus per Telefon oder Remote-Einwahl auf den Kundenrechner weiterhilft. Das ist unsere zweite Service-Stufe. Sollte noch mehr spezifische Expertise gefragt sein, können drittens weitere Kollegen aus dem Feld einbezogen werden, um das Kundenproblem zu lösen. Das alles bieten wir, wie gesagt, nun sogar rund um die Uhr an, sodass wir unseren Kunden jederzeit unsere volle Unterstützung garantieren können.

Welche Ziele haben Sie sich für das kommende Geschäftsjahr gesetzt? Wo werden die Schwerpunkte Ihrer Arbeit liegen?

Unser Hauptziel ist es, die Qualität unserer Leistungen und als Folge dessen die hohe Kundenzufriedenheit zu halten und – wo möglich – sogar auszubauen. Dies soll sich natürlich auch in den Umsatzzahlen widerspiegeln. Hier rechnen wir für das kommende Jahr mit einem Wachstum von rund 50 Prozent.

Ein wichtiger Schwerpunkt unserer Arbeit wird im Bereich des Cloud-Computings liegen, das zurzeit besonders im Kommen ist und in dem wir ein enormes Potenzial sehen. Dabei ermöglichen wir es unseren Kunden, sich mit ihrer gesamten IT-Infrastruktur in unserem Rechenzentrum einzumieten. In diesem Fall benötigt der Kunde im Prinzip nur noch die Endgeräte – also zum Beispiel PCs, Notebooks oder Handhelds – vor Ort, während Server, Storage, Backup, Firewalls usw. outgesourct werden und über uns laufen.