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SAP BI Consulting
Reporting (Energie)

Branche: Energiedienstleister
Unternehmenssitz: NRW
Mitarbeiter: Ca. 2.300


Beispiel SAP BI Consulting

Der betrachtete Konzern bietet seinen über 4 Millionen Endkunden Strom und Erdgas sowie damit verbundene Dienstleistungen aus einer Hand. Der Kunde übernimmt innerhalb eines Konzerns den Vertrieb von Strom und Erdgas in Deutschland und bietet darüber hinaus energienahe Dienstleistungen und Services an. Mit bundesweit rund 2.300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern agiert der Kunde marktnah und flexibel und zählt mit einem Umsatz von rund 13,3 Mrd. € zu den größten Unternehmen für Energielieferungen und Energiedienstleistungen in Deutschland.

Projekt

Im konkreten Projekt ging es um den Neuaufbau und die Erweiterung einer existierenden BI-Applikation für ein Energie-Managementinformationssystem auf einer SAP BW-Landschaft gemäß des EDW-Layer-Ansatzes. Schwerpunkt der Applikation ist die Zusammenführung energiewirtschaftlicher Informationen aus folgenden Vorsystemen:

  • FI-GL Daten aus SAP FI
  • PCA-Plan/Ist-Daten aus SAP FI
  • Ertragsstatistik/Nutzungsaufwände aus SAP IS-U
  • FI-CA Daten aus SAP IS-U

Zudem wurde das Energie-Managementinformationssystem um Funktionalitäten aus der integrierten Planung (BI IP) erweitert. In der Rolle des BI-Designers/Entwicklers setzte die Westfalen-Informatik AG (WIAG) für die Bereiche Frontend, Applikationsschicht und BI-Planung folgende Details um:

  • Erstellung eines fachlichen und technischen Blueprints für die Applikation
  • Modellierung eines programmweiten EDW-Konzepts
  • Datenbeschaffung und Reporting
  • Verifizierung der Anforderungen an eine kontinuierliche Datenvalidierung und Datenqualifizierung
  • Konzipierung und Umsetzung des Berechtigungskonzepts


Ergebnis

Die Extraktions-, Transformations- und Ladeprozesse (ETL) im Applikationslayer wurden durch den Einsatz von semantisch partionierten InfoProvider (SPO) und eine Optimierung der Routinen innerhalb der Transformationen in Hinsicht der Ladeperformance erheblich gesteigert. Wichtiger Bestandteil des Datenmodells war die Harmonisierung der Merkmale und Kennzahlen über die verschiedenen Quellsysteme und unterschiedlichen Ausprägungen der relevanten Module. Bei der Umsetzung des technischen Konzeptes wurde im Frontend der Web Application Designer (WAD) eingesetzt. Dabei wurden sämtliche WAD-Anwendungen in das Konzernportal eingebunden. Erweiterungen innerhalb des Frontends wurden insbesondere in den Bereichen „Copy&Paste“, „File-Upload“, „Berichts-Berichts-Schnittstelle“ und „Planung“ realisiert. Im Verlauf des Projektes wurde strikt auf das Erreichen von sogenannten „Quality-Gates“ geachtet, wodurch nicht zuletzt eine reibungslose Test- und GoLive-Phase, mit anschließender Übergabe an den Support des Kunden „in time“ und „in budget“ erreicht werden konnte.