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SAP ERP Consulting (Logistics)  
Logistiknahe IT (Lebensmittel)

Branche: Lebensmittelindustrie
Deutscher Sitz: NRW
Umsatz: Ca. 60 Mio. Euro
Mitarbeiter: Ca. 500


Beispiel SAP ERP Consulting

Ständig wachsende Anforderungen von Gesetzgeber und Kunden zwingen Unternehmen der Branche Lebensmittelindustrie dazu, die eigene Logistikkette und die Schnittstellen zu externen Dienstleistern und Kunden unter intensiver Nutzung der IT neu auszurichten und zu optimieren.

Im Folgenden werden in diesem Zusammenhang konkrete Beispiele logistiknaher IT-Projekte der Westfalen-Informatik AG (WIAG) aufgezeigt: Das beispielhaft betrachtete Unternehmen ist Spezialist für die Herstellung von qualitativ hochwertigen Lebensmitteln. Neben einer breiten Sortimentspalette, die ein breites Spektrum von kundenindividuellen Angeboten bis hin zu Handelsmarken umfasst, zählen Markterfahrung, moderne Produktionsanlagen, eine innovative Handelsforschung und der Einsatz einer abgestimmten Logistik zu den unternehmensspezifischen Stärken.

Projekt

Umsetzung EG-Verordnung „EG 178/2002“
Aufgrund gesetzlicher Auflagen und auf Wunsch von Endkunden muss die EG-Verordnung „EG 178/2002“ umgesetzt und zertifiziert werden, wonach Unternehmen der Branche nachweisen müssen, dass der Weg jedes Erzeugnisses vom Rohmateriallieferanten über den Produzenten zum Verbraucher verfolgt und zum Ablieferungszeitpunkt hin nachvollziehbar ist. Die Details dieser Verordnung wurden durch Einführung der Chargenverfolgung umgesetzt. Dabei wurde ein System aufgebaut, dass neben der Rückverfolgbarkeit auf allen Stufen mit vertretbarem Aufwand im laufenden Betrieb die Prozesssicherheit gewährleistet.

Zum Zieltermin wurden alle Materialien chargenpflichtig und vorhandene Bestände in Startchargen gebucht. Eine durchgängige Rückverfolgbarkeit, d.h. die Transparenz der Warenströme im Unternehmen ist hierdurch gewährleistet. Das IFS-Audit wurde mit der Lösung erfolgreich bestanden.

WM gesteuerte Lagerverwaltung
Zur Verwaltung von Halb- und Fertigfabrikaten wird SAP R/3 WM (Warehousemanagement) verwendet. Zum Einsatz kommen: lagerplatzbezogene Bestandsverwaltung, Inventur, Ein- und Auslagerungsstrategien, Planung und Fortscheibung von Warenbewegungen.

Optimierung Inhouselogistik und Materialfluss sowie Anbindung externer Logistikdienstleister
Effiziente und transparente Material- und Warenflüsse sind Grundvoraussetzung für die Reduktion von Beständen, zur Beurteilung der Lieferfähigkeit und zur termingerechten Bedienung von Aufträgen. Mobile Scanner unterstützen bei der zügigen Buchung von Wareneingängen, Bewegungen der Produktionsversorgung, Ein-, Aus- und Umlagerungen sowie Buchung von Warenausgängen. Stationäre Scanner kommen zudem zur Steuerung von Wicklersystemen zum Einsatz. Ein reibungsloser Datenfluss mit externen Logistikdienstleistern ist von zentraler Bedeutung für den Aufbau integrierter Logistikbeziehungen. Der Einsatz des Handling-Unit-(HU) Management trägt entscheidend zur Transparenz innerhalb der gesamten Logistikkette bei, damit z.B. jederzeit klar ist, welche HU sich in der Logistikkette in welchem Bestand befindet.

EDI Verkehr zur Optimierung unternehmensübergreifender Prozesse
Zur optimalen Gestaltung von Geschäftsprozessen ist die effiziente Erfassung und Abwicklung von Aufträgen ein entscheidender Faktor. Kunden der Lebensmittelindustrie benötigen automatisierte und beschleunigte Auftragserfassungen, wie die Übermittlung von Lieferavisen (DESADV) und automatische Fakturadatenaustausche (INVOICE), die auch die Abwicklung über Zentralregulierer berücksichtigen und über EDIKonverter wie Seeburger oder SAP-PI realisiert werden.