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SAP ERP Consulting (Logistics)  
Workflow (Konsumgüter)

Branche: Chemie, Kosmetik
Deutscher Sitz: NRW
Mitarbeiter: Ca. 3.000


Beispiel SAP ERP Workflow

Der betrachtete Kunde zählt zu den führenden Herstellern hochwertiger Marken und Handelsmarken im Umfeld von Haar- und Körperpflegeprodukten, Wasch- und Geschirrspülmitteln sowie Haushaltsreinigern. Neben den Handelsmarken werden zudem traditionsreiche eigene Markenartikel hergestellt und erfolgreich vertrieben. Organisatorisch handelt es sich um eine internationale Unternehmensgruppe der chemischen Industrie mit Produktionsstandorten in Deutschland, den Niederlanden und Belgien. Darüber hinaus sind Sales-Center in Spanien, Frankreich, Großbritannien und den Niederlanden für den Vertrieb der Produkte in ganz Europa zuständig.

Projekt

Gemeinsam mit der Westfalen-Informatik AG (WIAG) startete der Kunde ein Projekt zur Optimierung der Prozesse im Product Lifecycle Management. Dabei galt es, den Gesamtprozess der Angebotserstellung von der Kundenanfrage bis zur Auslieferung zu verbessern. Im Fokus standen dabei insbesondere die Parameter Transparenz, Datenqualität und Beschleunigung der Durchlaufzeit. Benötigt wurde somit eine effiziente und schnelle Abwicklung des sog. Product Lifecycle Management (PLM), in die alle beteiligten Mitarbeiter integriert sind. Das dazu entwickelte PLM-Konzept sah 5 verschiedene Phasen vor:

1. Ideen und Entwicklungsphase
2. Realisierungsphase
3. Erstproduktions-/Optimierungsphase
4. Variationsphase
5. Aussteuerungsphase

Aus dem sog. PLM-Cockpit heraus wird der Workflow vom zuständigen Produktmanager gestartet, die benötigten Grunddaten werden eingegeben und entlang des Gesamtprozesses von den jeweils Beteiligten sukzessive ergänzt. Über die zentralen Berichtsstrukturen "Projektmappe" und "Artikelpass" werden die wesentlichen Informationen und die Status zu einem Projekt bzw. einem Artikel transparent vorgehalten. Technologisch erfolgt die Umsetzung auf der Basis von SAP-Workflow, da damit ideal auf die in der vorhandenen SAP ERP Installation abgelegten Daten zugegriffen werden kann.

 

Ergebnis

Der Gesamtprozess wurde in einen verbindlichen und strukturierten Ablauf gegliedert, es gibt keine Medienbrüche mehr und das zeitaufwändige Zusammensuchen der Daten entfällt. Der für die weitere Bearbeitung im Prozess verantwortliche Mitarbeiter findet die Applikation selbstständig und leitet die Projektmappen automatisch an die entsprechenden Business Workplaces weiter, wo wiederum Daten abgerufen bzw. ergänzt werden können. Damit sind die ursprünglichen Probleme im Prozess wie fehlende Transparenz, unklare Aufgabenverteilungen und unvollständige und unsichere Datenweitergaben abgestellt worden. Zudem wird ein Gesamtüberblick über die Performance des Prozesses möglich, der dabei hilft, Engpässe zu identifizieren und für die Zukunft zu optimieren.