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Remote Services (Rohstoffindustrie)

Branche: Rohstoffindustrie
Deutscher Sitz: Hamburg
Mitarbeiter: Ca. 4.800


Beispiel

Die Aurubis AG ist der größte Kupferproduzent Europas und im Kupferrecycling international führend. Aurubis produziert jährlich ca. 1,1 Mio. t Kupferkathoden und daraus diverse Kupferprodukte. An Standorten in sieben europäischen Ländern werden rund 4.800 Mitarbeiter beschäftigt. Aurubis gehört weltweit zur Spitzengruppe der Branche. Im Kerngeschäft werden börsenfähige Kupferkathoden aus Kupferkonzentraten, Altkupfer und anderen Recyclingrohstoffen produziert. Diese werden im Konzern zu Gießwalzdraht, Stranggussformaten, Walzprodukten sowie Spezialdrähten und Profilen aus Kupfer und Kupferlegierungen weiterverarbeitet. Zu den Kunden des Aurubis-Konzerns zählen Unternehmen der Kupferhalbzeugindustrie, der Elektro-, Elektronik- und der Chemieindustrie, sowie die Zulieferunternehmen der Bau- und Automobilindustrie.

Projekte

Gemeinsam mit der Westfalen-Informatik AG (WIAG) verwirklichte Aurubis in einem Projekt eine verlässliche 7/24 Überwachung der Netz- und IT-Infrastruktur und der ERP-Systeme. Die Projektarbeiten umfassten neben technischer Konzeption und Projektplanung insbesondere die kundenindividuelle Ausarbeitung von speziell definierten Incidents, die im Zuge der Remote Services zu überwachen sind sowie die Festlegung der auszuführenden Aktionen. Im Rahmen des eigentlichen Projektes wurden daran anschließend die notwendigen Systemeinstellungen auf Basis der Software NAGIOS umgesetzt und eine automatische „7/24 h-Überwachung“ von beim Kunden vor Ort betriebenen Systemen und Infrastrukturkomponenten etabliert. Auf Basis definierter INCIDENTS werden Statusänderungen erkannt und spezifische Eskalationen bis hin zur Aktivierung der Rufbereitschaft automatisiert ausgelöst. Diese leitet dann die vereinbarten Prozesse zur Fehlerbeseitigung ein.

Ergebnis

Für relevante Komponenten und Services der IT-Struktur des Kunden werden verschiedenste Zustände und Ereignisse permanent gemonitort, wie z.B.

  • Gesamtkonfiguration und Zustand der Hardwarekomponenten (Mainboard, Netzteile, Funktionseinschübe, Disk-Arrays, Lüfter)
  • Systemressourcen und Performance
  • Job-Status
  • Temperaturen
  • Erreichbarkeit der Switche
  • Status Standleitungen
  • Zustand Routings
  • etc.

 

Mit Inbetriebnahme der „Remote Services“ wurde ein proaktives Systemmanagement realisiert, das dabei hilft, Systemausfälle beim Kunden zu vermeiden und relevante Verfügbarkeiten zu erhöhen. Durch die im Remote-Services-Konzept integrierte Rufbereitschaft ist im Störungsfall der schnelle Zugriff auf Spezialisten sichergestellt.