Microsoft Azure ist die Cloudumgebung von Microsoft. Sie bietet eine Vielzahl verschiedener Services aus den klassischen Bereichen Speicher, Compute und Netzwerk an. Aber auch aus innovativen Themengebieten, wie der Künstlichen Intelligenz oder dem Internet of Things, stehen Services zur Auswahl. Bei dem Einstieg in eine Cloudumgebung, die so viele Möglichkeiten bietet, kommen natürlich einige Fragen auf.  Sechs der häufig gestellten Fragen haben wir in diesem Beitrag für Sie beantwortet.

Schön, dass Sie hier sind! Wie Ihnen vielleicht schon aufgefallen ist, verwenden wir aus Gründen der Lesbarkeit die männliche Form in unseren Texten. Im Sinne der Gleichbehandlung meinen wir damit selbstverständlich immer alle Geschlechter (m/w/d). Und jetzt wünschen wir Ihnen viel Spaß beim Lesen.

Ihr Einstieg in Microsoft Azure

1. Was brauche ich um Azure nutzen zu können?

Zur Nutzung von Azure ist nur ein Microsoft Geschäftskonto nötig. Für die Erstellung wird allerdings eine Kredit- oder Debitkarte benötigt. Anschließend können Sie Ihr Testbudget (momentan 200$ für 30 Tage) und die kostenlosen Features nutzen. Wenn Sie nach den 30 Tagen oder dem Verbrauch des Testbudgets (je nachdem was eher auftritt) die kostenpflichten Features nutzen möchten, müssen Sie auf die nutzenbasierte Bezahlung umstellen. Ansonsten können Sie keine Azure-Dienste erwerben und auf lange Sicht wird Ihr Konto deaktiviert.

Hinweis auf Praxistipp

Praxistipp: Wenn Sie nicht per Kreditkarten zahlen möchten, besteht noch die Option der monatlichen Rechnung.

2. Wer hilft mir, wenn ich technische Probleme in Microsoft Azure habe?

Azure bietet bei technischen Problemen eine große Auswahl an Ressourcen zur Selbsthilfe. Zudem werden verschiedene Supportpläne angeboten, über die Sie mit Mitarbeitenden von Azure in Kontakt treten können. Der Azure Basic-Plan ist für alle Azure-User inklusive. Dieser garantiert allerdings z. B. keine Antwortzeiten und bietet auch keinen Support für Drittanbietersoftware. Neben dem Basic-Plan gibt es noch drei weitere Pläne, die allerdings zahlungspflichtig sind: Entwickler, Standard und Professional Direct für 29$, 100$ oder 1.000$ pro Monat.

3. Wo erfahre ich mehr zu den Preisen von Microsoft Azure?

Wenn Sie sich vor der Nutzung der einzelnen Dienste oder sogar vor Anlegen Ihres Azure-Kontos über die Preise der verschiedenen Ressourcen informieren wollen, können Sie dies über den von Azure angebotenen Preisrechner tun. In diesem werden alle wichtigen Parameter inklusive möglicher Reservierungen berücksichtigt und so ein Preis ermittelt. Zudem bietet Azure noch einen Gesamtkostenrechner, über den Sie Ihr mögliches Sparpotential durch einen Einstieg in Microsoft Azure aufdecken können.

Einstieg in Microsoft Azure - Screenshot Preisrechner

Sofern Sie bereits Azure Ressourcen betreiben, können Sie die Azure Kostenverwaltung nutzen, um Aufschluss über Ihre aktuellen Kosten zu erhalten. Behalten Sie zudem auch den Azure Advisor im Blick, da dieser Ihnen Ihre individuellen Einsparpotentiale aufzeigt!

4. Was ist Azure SQL?

Azure SQL ist eine Produkt-Familie aus dem Hause Microsoft, die alles rund um SQL-Datenbanken und somit alles zur Speicherung Ihrer relationalen Daten bereitstellt. Von Möglichkeiten zur Entwicklung und Modernisierung bis hin zu Tools für die Migration.

Die Bereitstellung erfolgt dabei, wie der Name schon verrät, aus der Microsoft Azure Cloud, wodurch unter anderem eine flexible Skalierbarkeit und eine hohe Verfügbarkeit ermöglicht werden.

Allerdings unterstützt Azure SQL unter Umständen nicht alle Datenbankenfunktionen. Überprüfen Sie daher vor dem Einsatz, ob die von Ihnen benötigten Funktionen, die Sie von Ihrer SQL Datenbank kennen, ebenso in Azure SQL verfügbar sind. So vermeiden Sie, dass Sie aufgrund fehlender Funktionalitäten Ihren administrativen Aufwand erhöhen oder sogar zurück migrieren müssen.

5. Wie kann ich meinen aktuellen Verbrauch bei Microsoft Azure einsehen?

Um Ihren aktuellen Verbrauch bei Azure einzusehen, können Sie die Azure Kostenverwaltung nutzen. Dort besteht dann entweder die Möglichkeit Ihre Verbrauchs- und Gebühren-Reports herunterzuladen oder das interaktive Interface zu nutzen, um sich Ihre Verbrauchsdaten genauer anzuschauen. Der Vorteil des Interfaces besteht darin, dass Sie Ihre Daten individuell filtern oder verschiedene Ansichten wählen können. Dies unterstützt Sie dabei z. B. Ausreißer oder einen stetig steigenden Verbrauch einer Ressourcengruppe schnell zu identifizieren.

9 wertvolle Tipps, wie Sie Ihre Microsoft Azure Kosten reduzieren

Die Ausgaben für Cloud-Services stellen für viele deutsche Unternehmen ein wichtiges Thema dar. Diese Kosten können von Ihrem Unternehmen selbst allerdings auch ein Stück weit mit beeinflusst werden. Unsere 9 Tipps helfen Ihnen dabei, Ihre Microsoft Azure Kosten langfristig zu optimieren.

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6. Was ist Azure Arc?

Neben der lokalen On-Premises-Umgebung, nutzen viele Unternehmen heutzutage eine oder sogar mehrere Clouds. Um diese unterschiedlichen Umgebungen zu managen, bietet Azure Arc eine konsistente Verwaltungsplattform. Dies funktioniert indem Ressourcen, die sich außerhalb von Azure befinden in den Azure Resource Manager projiziert werden. So verwalten Sie Ihre gesamte Umgebung über eine zentralisierte Benutzeroberfläche. Diese Funktion ist allerdings noch nicht für alle Ressourcentypen verfügbar. Bisher unterstützt Azure Arc physische und virtuelle Computer (Windows oder Linux), Kubernetes-Cluster und Azure Data Services (Azure SQL-Datenbank und PostgreSQL Hyperscale).

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