Möchten Sie die Effizienz Ihres Unternehmens verbessern? Dann sollten Sie den Einsatz von Azure Virtual Desktop in Betracht ziehen. Azure Virtual Desktop ist ein Microsoft-Dienst, mit dem Sie virtuelle Maschinen in der Cloud ausführen können. Dies kann Unternehmen dabei helfen, Software flächendeckend verfügbar zu machen, Remote Arbeitsmodelle zu ermöglichen und die Kosten für Hardware-Anschaffungen zu reduzieren.

Erfahren Sie, welche weiteren Vorteile Azure Virtual Desktop bietet, wie unterschiedliche Branchen den Dienst einsetzen und worauf es bei der Einführung zu achten gilt.

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Schön, dass Sie hier sind! Wie Ihnen vielleicht schon aufgefallen ist, verwenden wir aus Gründen der Lesbarkeit in erster Linie die männliche Form in unseren Texten. Im Sinne der Gleichbehandlung meinen wir damit selbstverständlich immer alle Geschlechter (m/w/d). Und jetzt wünschen wir Ihnen viel Spaß beim Lesen.

Definition: Was ist Azure Virtual Desktop?

Azure Virtual Desktop (AVD) ist eine cloudbasierte Lösung zur Virtualisierung von Desktops. User können eine Windows-10- bzw. Windows-11-Oberfläche und die vertrauten Microsoft-Apps verwenden, egal an welchem Standort sie sich befinden. Dafür kann jedes beliebige Endgerät genutzt werden. Die moderne Desktop-as-a-Service-Lösung wurde früher unter der Bezeichnung Windows Virtual Desktop vertrieben.

Azure Virtual Desktop trägt wesentlich zur Ermöglichung von Remote Arbeitsmodellen im Unternehmen bei. Im Sinne der Bring-Your-Own-Device-Philosophie (BYOD) erlaubt AVD es Ihren Mitarbeitenden auch, den eigenen Rechner im Homeoffice zu verwenden. Es überrascht daher nicht, dass AVD insbesondere während der Corona-Pandemie an Bedeutung gewann. Für viele Unternehmen war es der Schlüssel, um den Geschäftsbetrieb aufrecht zu erhalten.

AVD ist nahtlos in Microsoft Teams und die verschiedenen Microsoft-Office-Anwendungen eingebunden. Außerdem ist Azure Virtual Desktop vollständig in Azure Active Directory integriert, sodass Benutzer sich mit ihren Azure-AD-Anmeldeinformationen einloggen können.Falls Sie bereits Microsoft-365- bzw. Windows-Einzelbenutzerlizenzen erworben haben, ist die Nutzung von AVD für Sie kostenlos. Andernfalls fallen verbrauchsabhängige Gebühren gemäß dem Pay-As-You-Go-Prinzip an.

Was ist Azure Virtual Desktop?

Wie das Streaming von Remote Apps funktioniert

Eine der wichtigsten Funktionen von Azure Virtual Desktop ist die Unterstützung von Remote Streaming. Der Clou besteht darin, dass Sie nicht zwangsläufig einem Anwender jedes Mal einen kompletten Desktop zur Verfügung stellen müssen. Stattdessen können Sie auch nur einzelne Apps für ihn freigeben. Daher die von Microsoft verwendete Bezeichnung „Remote App Streaming“.

Wenn Sie diese Funktion von AVD nutzen, erscheint auf dem Gerät des Users ein neues Icon. Durch Klicken des Symbols kann der Anwender dann das entsprechende Programm – zum Beispiel Microsoft Excel – aufrufen, so als ob es auf seinem Computer installiert wäre. Dabei wird eine Verbindung mit dem AVD-Session-Host hergestellt – der Ursprungs-Server startet das Programm und führt es aus, es wird jedoch nur der visuelle Output auf das Gerät Ihres Mitarbeitenden übertragen.

Dadurch können Benutzer gezielt aus der Ferne auf einzelne Anwendungen, Daten und Funktionen zugreifen. Aufgrund der latenzarmen Übertragung kann hierfür fast jedes Endgerät genutzt werden.

Außerdem machen Sie sich komplett unabhängig davon, welches Betriebssystem clientseitig installiert ist. Ob Windows 10/11, macOS, Linux oder ein mobiles OS – alles kann ausgeführt werden.

Azure Virtual Desktop vs. Windows 365

Azure Virtual Desktop und Windows 365 ähneln sich in mancher Hinsicht, weisen aber auch einige wichtige Unterschiede auf.

Bei Windows 365 handelt es sich um eine SaaS-Lösung, deren Augenmerk auf der einfachen Bedienung liegt. Wie bei AVD können Windows-10- bzw. Windows-11-Oberflächen samt der dazugehörigen Apps genutzt werden. Im Vergleich zu AVD hat Windows 365 eine stärker standardisierte Preisstruktur.

Dagegen liegt bei Azure Virtual Desktop der Fokus primär auf dem Faktor Flexibilität. Neben den schon erwähnten Desktop-Oberflächen sind auch Mehrfachsitzungen und Remote Streaming möglich. Zudem kann an bestehende VDI-Lösungen von anderen Herstellern angeknüpft werden. Die Preise richten sich stärker als bei Windows 365 nach der tatsächlichen Nutzung. Für manche Unternehmen kann es deshalb günstiger sein, auf AVD zu setzen.

Letztendlich hängt die beste Lösung von Ihren spezifischen Geschäftsanforderungen und IT-Bedürfnissen ab. Es kann hier Sinn machen, die Beratung durch einen Managed-Services-Provider (MSP) zu erwägen. Weil dieser über viel Vorerfahrung aus vergangenen Kundenprojekten verfügt, kann der MSP schnell feststellen, welche Lösung für Ihr Unternehmen die richtige ist. Und auf Wunsch übernimmt der Service-Provider auch die komplette Umsetzung und fortlaufende Betreuung.

Integration mit Citrix- und VMware-VDI

Wir haben bereits gesehen, dass Azure Virtual Desktop nahtlos in andere Microsoft-Produkte eingebunden ist. Eine sehr gute Integration ist aber auch über Hersteller-Grenzen hinaus gegeben. So lässt sich AVD problemlos mit Citrix DaaS Standard für Azure und mit VMware Horizon Cloud on Microsoft Azure verbinden.

Das hat zwei Vorteile. Erstens ermöglicht es Unternehmen, ihre früher getätigten IT-Investitionen weiterhin zu nutzen. Gleichzeitig erhalten sie Zugang zu den leistungsstarken Funktionen von Azure Virtual Desktop. Das trägt wesentlich zur Modernisierung der bestehenden virtuellen Desktop-Infrastrukturen (VDI) bei.

Welche Voraussetzungen müssen für Azure Virtual Desktop gegeben sein?

Um Azure Virtual Desktop nutzen zu können, müssen mehrere Voraussetzungen gegeben sein. Dazu gehören:

  1. Falls Sie nicht bereits über eine Lizenz verfügen, muss ein kostenpflichtiges Microsoft-Azure-Abonnement mit den für Ihre Nutzungsanforderungen geeigneten Service-Tiers und Kontingenten abgeschlossen werden.
  2. Ihr Session Host muss ein von AVD unterstütztes Betriebssystem verwenden, typischerweise eine neuere Windows-Version.
  3. Sie müssen Ihre User via Azure AD bzw. AD DS/Azure AD DS verwalten, um deren Identitäten in AVD zu managen.
  4. Ihre User müssen einen geeigneten Desktop-Client wie den Windows Desktop-Client oder den macOS-Client installiert haben.
  5. Sie benötigen außerdem eine Internetverbindung mit ausreichender Bandbreite für die Anforderungen Ihres Unternehmens.

Weiterhin sollten Sie sicherstellen, dass Ihre IT-Infrastruktur und -Systeme auf dem neuesten Stand sind und Cloud-Computing bzw. Fernzugriffe unterstützen.

Welche Anwendungsfälle existieren?

Es gibt viele verschiedene Anwendungsfälle für Azure Virtual Desktop, abhängig von Ihrer Branche und den spezifischen Anforderungen Ihres Unternehmens. Einige gängige Beispiele sind:

  • Organisationen des Gesundheitswesens, die remote auf medizinische Bildgebungssoftware zugreifen, die lokal nicht verfügbar ist. So können zum Beispiel auch in ländlichen Gebieten hochmoderne medizinische Verfahren verfügbar gemacht werden.
  • Finanzinstitute, die vor Ort beim Kunden komplexe Modellierungstools ausführen oder große Datensätze analysieren möchten, um Investitionsentscheidungen schneller und genauer zu treffen.
  • Bildungsanbieter, die Fernlernprogramme anbieten oder Studenten jederzeit und überall Zugang zu Campus-Ressourcen gewähren. Dies war insbesondere während der Corona-Pandemie ein entscheidender Faktor, um den Lehrbetrieb aufrecht zu erhalten.
  • Fertigungsunternehmen, die IoT-Technologien nutzen, um Produktionsdaten in Echtzeit zu analysieren und ihre Abläufe an mehreren Standorten zu optimieren. Beispielsweise können Produktionsleiter direkt in der Werkhalle per Tablet auf Programme zur Steuerung der Fertigungsroboter zugreifen.
  • Einzelhandelsunternehmen, die E-Commerce-Funktionen nahtlos in bestehende Point-of-Sale-Systeme integrieren möchten, um schnellere Kassiervorgänge und ein insgesamt besseres Kundenerlebnis zu ermöglichen. Beispielsweise können Käufer im Ladengeschäft so auch Produkte erwerben, die eigentlich nur online verfügbar sind.

Die 8 wichtigsten Vorteile

Azure Virtual Desktop bietet Ihrem Unternehmen eine Reihe von wichtigen Vorteilen.

1. Ermöglichen Sie neue Arbeitsmodelle

AVD trägt wesentlich zur Ermöglichung von Remote Arbeitsmodellen in Unternehmen bei. Mitarbeitende im Homeoffice können sich unter Verwendung jedes beliebigen Endgeräts einloggen und finden sofort ihre gewohnte Arbeitsumgebung vor.

Auch die mobile Arbeit – zum Beispiel unterwegs von Geschäftsreisen – funktioniert sehr gut. Der Dienst bietet viele entsprechende Funktionen, darunter einen zentralen Zugriff auf freigegebene Dateien und Ordner, die Möglichkeit, selbst Notizen oder Dokumente mit Kollegen zu teilen, und Funktionen zur Bildschirmfreigabe. So können Sie auch im Zugabteil ähnlich effektiv wie im Büro sein.

Solche Remote Angebote tragen auch zu Ihrer Attraktivität als Arbeitgeber bei, insbesondere in Zeiten des IT-Fachkräftemangels. Gerade digitalaffine Millennials und die nachrückende Generation Z legen Wert auf flexible Arbeitsmodelle.

2. Stellen Sie wichtige Programme bereit

Unter Verwendung von Azure Virtual Desktop können Office-Anwendungen wie Word oder Excel flächendeckend im Unternehmen verfügbar gemacht werden; die aufwendige lokale Installation dieser Programme entfällt. Das erhöht einerseits die Produktivität, weil Mitarbeitende schneller losarbeiten können. Andererseits entlastet es Ihre IT-Abteilung, die sich so stärker auf ihre Kernaufgaben und wichtige Innovationsprozesse konzentrieren kann.

3. Überwinden Sie Kompatibilitätsprobleme

On-Prem-Infrastrukturen leiden gelegentlich darunter, dass verschiedene Komponenten und Anwendungen nicht korrekt miteinander kommunizieren. Das kann zu Störungen und damit zu Produktivitätsverlusten führen. Im schlimmsten Fall werden zentrale Geschäftsprozesse in Mitleidenschaft gezogen.

Mit Azure Virtual Desktop überwinden Sie solche Kompatibilitätsprobleme. Weil alle benötigten Anwendungen virtualisiert über die Cloud zur Verfügung gestellt werden, müssen Sie nur darauf achten, dass die Internetverbindung Ihres Unternehmens zuverlässig arbeitet. Alle anderen Schritte werden serverseitig von Microsoft erledigt.

4. Erhöhen Sie Ihre Skalierbarkeit

Ein weiterer großer Vorteil von Azure Virtual Desktop ist, dass es sehr leicht skaliert. Ganz gleich, ob Sie von einem einzigen Remote Gerät oder von vielen hundert Geräten gleichzeitig auf Ihre Anwendungen zugreifen müssen, der Dienst kann damit umgehen. Und wenn Ihr Unternehmen schnell nach oben oder unten skalieren muss, um zum Beispiel saisonbedingten Schwankungen gerecht zu werden, ist dies mit Azure Virtual Desktop problemlos möglich. Sie zahlen nur für das tatsächlich benötigte Volumen.

5. Senken Sie Ihre Kosten

Der Zugriff auf AVD erfolgt über ein beliebiges Endgerät. Am Unternehmensstandort sind dies oft sogenannte Thin Clients, also Geräte, die nur über begrenzte Rechenleistung verfügen. Weil der Großteil der Operationen serverseitig ausgeführt wird, können Thin Clients trotzdem effektiv arbeiten. Auf diese Weise kann Ihr Unternehmen Hardware-Kosten einsparen, weil Thin Clients im Gegensatz zu Thick Clients günstiger in der Anschaffung sind.

6. Verbessern Sie die IT-Sicherheit

Mit Azure Virtual Desktop profitieren Sie von den neuesten Datensicherungs– und Disaster-Recovery-Maßnahmen, die dafür sorgen, dass Ihre Geschäftsinformationen jederzeit sicher sind. Dazu gehören Verschlüsselung, Zwei-Faktor-Authentifizierung, integrierter Virenschutz sowie eine 24/7-Überwachung durch ein Expertenteam.

7. Steigern Sie Ihre Business Continuity

Wenn Sie sich für Azure Virtual Desktop entscheiden, können Sie sicher sein, dass Ihr Unternehmen auch dann reibungslos weiterläuft, falls bei Ihren lokalen Hardwaresystemen oder Ihrer Internetverbindung etwas schiefläuft, Stichwort Business Continuity. Dank AVD werden alle Ihre Daten sicher in der Cloud gespeichert und können von fast jedem Gerät aus abgerufen werden. So wird garantiert, dass Ihr Unternehmen auch bei unerwarteten Ereignissen effizient weiterarbeiten kann.

8. Verbessern Sie die Zusammenarbeit

Wenn Ihr Team über verschiedene Standorte verstreut ist oder im Schichtbetrieb arbeitet, kann es für alle schwierig sein, miteinander in Verbindung zu bleiben und sich abzustimmen. Mit Azure Virtual Desktop wird das einfacher. Der Dienst fungiert als zentraler Arbeitsbereich, in dem Sie und Ihr Team problemlos miteinander kommunizieren und Dateien austauschen können. Und mit Funktionen wie Bildschirmfreigabe und Videokonferenzen ist es ein Leichtes, in Echtzeit zusammenzuarbeiten, unabhängig davon, wo sich alle Beteiligten aufhalten.

Die wichtigsten Vorteile

Was sind mögliche Nachteile?

Die Nutzung von Azure Virtual Desktop bietet zwar viele Vorteile, kann aber auch einige potenzielle Nachteile mit sich bringen. Ein möglicher Nachteil ist, dass kleine Unternehmen sich von der großen Bandbreite der von Azure Virtual Desktop angebotenen Funktionen überfordert fühlen. Sie finden sich zu selten in Remote Szenarien wieder, um genügend Routine mit AVD zu entwickeln.

Ein weiterer möglicher Nachteil ist, dass die Homeoffice-User ihre privaten Geräte nicht genügend absichern. Weil der Familien-Laptop zur Arbeit genutzt wird, können auch andere Personen wie Familienmitglieder oder Besucher sich theoretisch Zugriff zu Unternehmensdaten verschaffen. Durch entsprechende Vorkehrungen, wie sie im nächsten Teil beschrieben werden, lassen sich solche Risiken aber minimieren.

Wie steht es um die Sicherheit von AVD?

Sicherheit ist immer ein Thema, wenn Unternehmen neue Technologien einführen, und das ist bei Azure Virtual Desktop nicht anders. Der Dienst bietet zwar viele Sicherheitsfunktionen und -protokolle, um Ihre Daten zu schützen, aber es besteht immer ein gewisses Risiko von Sicherheitsverletzungen oder anderen Problemen.

Um die mit der Nutzung von Azure Virtual Desktop verbundenen Risiken zu minimieren, ist es wichtig, Ihre Datensicherheitsanforderungen sorgfältig zu bewerten und zu prüfen, ob Ihr Unternehmen die entsprechenden Sicherheitsvorkehrungen getroffen hat. Dazu gehören die Verwendung sicherer Passwörter, die Verwendung von Multi-Faktor-Authentifizierung und die Zugriffsverwaltung auf sensible Daten (Identity and Access Management, IAM).

Ein weiterer wichtiger Faktor ist die Art und Weise, wie Sie Ihre Daten sichern, um sich vor unerwarteten Ausfällen oder anderen Problemen zu schützen, die zu einem Datenverlust führen könnten. Hier empfiehlt sich die Zusammenarbeit mit einem erfahrenen Managed-Security-Services-Provider (MSSP). Dieser stellt sicher, dass Ihre Daten optimal geschützt sind und dass Sie einen Plan für die Wiederherstellung im Notfall haben. Sollten Sie alle diese Punkte berücksichtigen, steht einer bedenkenlosen Nutzung von Azure Virtual Desktop nichts im Wege.

6 Best Practices für Azure Virtual Desktop

Mit unseren sechs Best Practices für Azure Virtual Desktop nutzen Sie den DaaS-Dienst optimal.

1. Setzen Sie sich klare Ziele

Bevor Sie mit der Nutzung von Azure Virtual Desktop beginnen, ist es wichtig, dass Sie eine klare Vorstellung davon haben, was Sie mit diesem Dienst erreichen möchten. Möchten Sie neue Arbeitsmodelle wie Homeoffice ermöglichen? Sollen gezielt einzelne Apps remote gestreamt werden können? Geht es um die Reduzierung von Hardware-Kosten? Was auch immer Ihre spezifischen Bedürfnisse, stellen Sie sicher, dass Sie einen Plan mit klar definierten KPIs entwickeln.

2. Wählen Sie die richtige Konfiguration aus

Um Azure Virtual Desktop optimal zu nutzen, ist es wichtig, die richtigen Hardware- und Softwarekonfigurationen für die Anforderungen Ihres Unternehmens auszuwählen. Es kann in diesem Zusammenhang hilfreich sein, die Expertise eines guten Managed-Services-Providers in Anspruch zu nehmen. Dieser hat entsprechende Lösungen bereits für dutzende vorhergehende Kunden umgesetzt und verfügt deshalb über wichtige Erfahrungswerte mit AVD.

3. Vermeiden Sie Insel-Lösungen

Einer der Hauptvorteile von Azure Virtual Desktop besteht darin, dass alle Ihre Daten sicher in der Cloud gespeichert sind. Dies bedeutet, dass sie weniger anfällig für Hardwareausfälle oder andere unerwartete Probleme sind. Das funktioniert jedoch nur, wenn tatsächlich alle Komponenten Ihres Netzwerks vollständig integriert wurden. Fahnden Sie deshalb in regelmäßigen Abständen nach unerwünschten Insel-Lösungen im Netzwerk. Diese können zum Beispiel entstehen, wenn ein Team wichtige Daten lokal auf einem NAS vorhält oder parallel alternative Softwareprodukte einsetzt.

4. Nutzen Sie die Schulungs- und Supportressourcen

Wie jede neue Lösung kann auch Azure Virtual Desktop zu Beginn gewöhnungsbedürftig sein. Schaffen Sie deshalb Schulungsangebote, um Ihre Mitarbeitenden mit der neuen Technologie vertraut zu machen. Auch hier kann die Zusammenarbeit mit einem Managed-Services-Provider Sinn machen, insbesondere wenn dieser Erfahrung mit dem Thema Change-Management hat. Außerdem bieten solche MSPs auch über die Einführungsphase hinaus fortlaufenden Support an.

5. Betreiben Sie Monitoring

Um eine optimale Performance zu gewährleisten, sollten Sie regelmäßig wichtige Kennzahlen wie Betriebszeit, Antwortzeiten und Datenübertragungsgeschwindigkeiten von AVD überprüfen. Durch die Analyse dieser Daten können Sie frühzeitig Probleme identifizieren, die behoben werden müssen, statt Probleme erst dann zu lösen, wenn sie eingetreten sind.

6. Stimmen Sie sich mit anderen Abteilungen ab

Ein letzter wichtiger Aspekt bei der Einführung von Azure Virtual Desktop ist die vorausschauende Integration mit dem Rest Ihres Unternehmens. Das bedeutet, dass Sie sich eng mit anderen Abteilungen wie Finanzen, Marketing, Vertrieb und HR abstimmen sollten. Beispielsweise könnte es sein, dass die Vertriebsabteilung spezielle Wünsche hat, um die verwendete CRM-Lösung optimal in AVD einzubinden.

Von Azure Virtual Desktop profitieren – mit der ahd!

Azure Virtual Desktop hilft Ihnen dabei, neue Arbeitsmodelle wie Remote Work und Homeoffice zu ermöglichen. Und wir setzen das für Sie um, damit Ihre AVD-Lösung zum Erfolg wird. Auch andere Azure- und Cloud-Lösungen realisieren wir für Sie, von der leicht skalierenden Public Cloud bis hin zur besonders sicheren Private Cloud. Und nicht zuletzt sind wir Ihr zuverlässiger Ansprechpartner für das Thema Change-Management. Kontaktieren Sie uns jetzt für eine unverbindliche Erstberatung!

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