Die Corona-Pandemie hat viele Unternehmen vor gewaltige Herausforderungen gestellt. Der persönliche Kontakt zu Kunden wurde unterbrochen. Die Mitarbeiter sitzen plötzlich nicht mehr im selben Büro. Geschäftsmodelle müssen digital neu definiert werden. In dieser schwierigen Situation kann die Cloud einen wichtigen Beitrag zur Bewältigung der Krise leisten. Erfahren Sie, welche technischen Möglichkeiten Ihnen die Cloud bietet und was Perspektiven für die Zeit nach Corona sind.

Die Cloud macht Sie flexibel

Die Cloud erlaubt es Ihnen, flexibel auf neue IT-Anforderungen zu reagieren. Beispielsweise erleben Streaming-Dienste wie Netflix oder die Gaming-Branche gerade eine extrem gestiegene Nachfrage. In solchen Fällen kann eine Cloud-Lösung umgehend mehr Ressourcen zur Verfügung stellen, weil sich der Dienst in kürzester Zeit nach oben skalieren lässt.

Umgekehrt können Sie ungenutzte IT-Ressourcen jederzeit abbestellen. Davon profitieren zum Beispiel Unternehmen in der Reisebranche, deren Geschäftsaufkommen durch Corona schlagartig reduziert wurde. Mit einer Cloud-Lösung können diese Anbieter gewissermaßen die Pausetaste drücken, bis sich die Lage wieder normalisiert hat.

Das bedeutet: Sie zahlen nur die Cloud-Ressourcen, die Sie wirklich nutzen. Hierin besteht ein wesentlicher Unterschied zur klassischen IT-Architektur, die, einmal angeschafft, kostenintensiv gewartet werden muss. Das betrifft das Server-Management, die IT-Security, die Lizenzierung von Software sowie kostenpflichtige Updates.

Daher stellt die technische und preisliche Flexibilität der Cloud in Krisenzeiten einen entscheidenden Vorteil dar. Sie haben je nach Bedarf Zugriff auf Speicherplatz, Rechenpower und cloudbasierte Software, während Sie mit dem Pay-As-You-Go-Modell Ihre Kosten im Blick behalten.

Die Cloud optimiert Prozesse

So schwierig die derzeitige Situation ist, sie bietet für Unternehmen auch Chancen. Weil das Tagesgeschäft in vielen Branchen gedrosselt wurde, ist jetzt mehr Zeit vorhanden, um bestehende Geschäftsprozesse zu optimieren. Dabei kann die Cloud wichtige Unterstützung leisten.

Ein Beispiel: Eine Personalberatung führt eine Kostenmanagement-Lösung in der Cloud ein. Im ersten Schritt wird das Programm in einer cloudbasierten Umgebung agil entwickelt. Anschließend können die User die Anwendung ortsunabhängig über ihre Internet-Browser nutzen.

Auf diese Weise lassen sich Abrechnungsvorgänge automatisieren, was die Mitarbeiter entlastet. Ausgabenbelege müssen nicht mehr persönlich abgegeben werden, sondern können einfach als Scan über die Cloud eingereicht werden. Und nicht zuletzt ist eine solche Lösung ein wichtiger Schritt auf dem Weg zum papierlosen Büro. Sie spart dem Unternehmen Kosten und hat zusätzlich einen positiven Effekt für das Klima.

Die Cloud befördert neue Geschäftsmodelle

Viele Unternehmen werden durch Corona gezwungen, ihr bisheriges Geschäftsmodell zu überdenken. Dies betrifft vor allem Branchen, die bisher stark den persönlichen Kontakt zum Kunden benötigten.

Die Cloud kann hier dabei helfen, sich digital neu zu erfinden. Ein Beispiel ist die Finanzindustrie. Durch Corona wurden Optionen zum kontaktlosen Bezahlen mit dem Smartphone ausgebaut. Auch die Entwicklung von Banking-Apps wurde vorangetrieben, sodass Kunden immer seltener vor Ort in der Filiale sein müssen.

Ein weiteres Beispiel ist der Bildungssektor. Schulen, Universitäten und private Bildungseinrichtungen haben innerhalb kurzer Zeit auf cloudbasierte E-Learning-Plattformen umgestellt. Hier können Lernende an Livekursen teilnehmen, aufgezeichnete Inhalte anschauen und Onlineklausuren absolvieren.

Aber auch für kleine und mittelständische Unternehmen bietet die Cloud Chancen. So haben beispielsweise viele Steuerberater im letzten Jahr auf die Cloud umgesattelt. Die Klienten können ihre Belege jetzt einfach online in der Cloud ablegen, statt vor Ort vorbeischauen zu müssen. Das steigert die Effizienz für beide Seiten.

Die Cloud ermöglicht das Home-Office

Kaum einen Bereich hat die Coronakrise so umgekrempelt wie unsere Arbeitswelt. Praktisch über Nacht erfolgte der Umstieg aufs Home-Office. Doch wie gewährleistet man die Zusammenarbeit, wenn sich plötzlich alle Mitarbeiter an verschiedenen Standorten aufhalten? Die Cloud bietet hier verschiedene Lösungen an.

Über Software-as-a-Service-Anwendungen wie Microsoft 365 können Mitarbeiter gemeinsam an Dokumenten arbeiten, ohne sich im selben Büro zu befinden. Weil die Daten über einen zentralisierten Server zur Verfügung gestellt werden, sehen die User Veränderungen an einer Datei in Echtzeit. Das erlaubt es Ihren Anwendern, sich auch auf Distanz als Team zu erleben.

Außerdem sind die Hardware-Anforderungen bei solchen Cloud-Lösungen gering. Die User benötigen lediglich ein internetfähiges Endgerät wie einen Laptop oder ein Smartphone. So nutzten viele Mitarbeiter zu Beginn der Coronakrise unkompliziert ihre privaten Rechner, statt die Bereitstellung von Geräten durch das Unternehmen abwarten zu müssen.

Ihre Stärke spielt die Cloud auch bei der Onlinekommunikation aus. Videokonferenz-Software wie Zoom oder cloudbasierte Tools wie Slack ermöglichen es, sich schnell und unkompliziert im Team abzusprechen. Auch um den persönlichen Kontakt zu Kunden aufrechtzuerhalten, eignen sich diese Lösungen. Und in jüngster Zeit werden zunehmend ganze Bewerbungsprozesse via Videochat abgewickelt.

Alles Cloud? Ein Ausblick

Der Mehrwert der Cloud in Zeiten von Corona ist nicht von der Hand zu weisen. Cloud-Modelle bieten eine skalierbare Grundlage für die zunehmende Digitalisierung unserer Arbeitswelt.

Bei all diesen technischen Möglichkeiten darf aber die menschliche Komponente nicht vergessen gehen. Analoge Angebote müssen nach Corona schnell wieder möglich werden. Denn die Cloud kann keinen Ersatz für die wichtigen sozialen Kontakte bieten, die unser Leben bereichern und das Wir-Gefühl stärken.

Die Zukunft sind deshalb hybride Szenarien. Sie bieten die Wahl, wie digital oder analog wir agieren wollen. Arbeiten wird sowohl im Büro als auch im Home-Office möglich sein. Wir werden uns per Videochat aber auch persönlich austauschen. Und der Netflix-Marathon wird nicht den Theaterbesuch mit Freunden ersetzen.

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