Alles ist möglich im Jahr 2018

||Alles ist möglich im Jahr 2018

Neujahrswünsche ahd

Interview zum Jahresbeginn mit unseren beiden
Geschäftsführern Andreas Rother & Elisabeth Treier


Welche drei Trendthemen werden Ihrer Meinung nach die Unternehmen des deutschen Mittelstands im Jahr 2018 besonders stark beschäftigen und warum ist dem so?

AROT: Zunächst wird der Weg in die Cloud ein Thema sein, das die Unternehmen des deutschen Mittelstands dieses Jahr vermehrt beschäftigen wird. Dabei reden wir nicht unbedingt von einer „Cloud first-Strategie“, sondern vielmehr von hybriden Modellen und einer Annäherung an das Thema Cloud. Das rührt primär auch daher, dass die Vorteile, die man durch eine Transition in die Cloud erlangt, heutzutage nicht mehr von der Hand zu weisen sind. Neben einer Entlastung der eigenen Ressourcen, können die mittelständischen Unternehmen zudem ihre IT effizienter sowie flexibler aussteuern und so schneller entscheidende Wettbewerbsvorteile erzielen.

Ein Trend, der dabei jedoch auf jeden Fall weiterhin eine wichtige Rolle spielen wird, ist, dass die mittelständischen Unternehmen weiterhin auf Cloud-Provider mit Rechenzentrums-Lösungen in Deutschland nach deutschem Recht setzen werden. Die Hemmschwelle, die Daten aus dem eigenen Unternehmen raus und in eine Cloud zu geben, von der man nicht weiß, in welchem Land die Daten gespeichert werden und welchen Datenschutzrichtlinien dieses unterliegt, ist nach wie vor extrem hoch. Daher geht der Trend zwar Richtung Cloud, jedoch in Richtung deutscher Clouds.

ETRE: Ich glaube, dass eine zusätzliche Thematik die Digitalisierung bestehender Geschäftsmodelle sein wird. Um ein Unternehmen in der heutigen Zeit erfolgreich führen zu können, reicht es einfach nicht mehr aus, die Dinge richtig zu machen, sondern es geht darum, die richtigen Dinge zu machen.

Das zeigt sich auch, wenn man sich die Nutzer von morgen anschaut. Diese Nutzer möchten alles, sofort und von überall aus. Was ihnen dabei am wichtigsten ist: sie möchten es digitalisiert zur Verfügung gestellt haben. Dies stellt viele mittelständische Unternehmen mit langjähriger Erfahrung vor echte Herausforderungen. Ihr gesamtes Geschäftsmodell sowie ihre Organisation und Unternehmensprozesse müssen neu ausgerichtet werden. Startups starten dagegen direkt mit einer digitalen und agilen Ausrichtung, so dass sie mögliche Change-Prozesse viel leichter durchlaufen können. Dennoch gehe ich davon aus, dass Unternehmen, die sich schon seit geraumer Zeit am Markt befinden, den Wandel vollziehen und daraus sogar gestärkt hervorgehen können. Dafür erfordert es allerdings Mut, Weitsicht, disruptives Denken und auch einmal das in Kauf nehmen eines möglichen Scheiterns.

AROT: In der gesamten Dynamik der Digitalisierung wird uns zudem der War of Talents im Jahr 2018 immer wieder begegnen. Als Unternehmer sehe ich diese Herausforderung in meinem eigenen Unternehmen. In diesem Kontext ist jedoch nicht nur der Mangel an qualifizierten Fachkräften interessant, sondern auch die sich ändernden Erwartungshaltungen der eigenen Mitarbeiter müssen Berücksichtigung finden.

Zu Beginn meiner Zeit als Unternehmer war es vielleicht noch ausreichend, gut bezahlt zu werden und einen sicheren Arbeitsplatz zu haben. Heute zählen jedoch ganz andere Aspekte! Darunter auch viele weiche Faktoren, wie zum Beispiel das Thema Wertschätzung. Mir ist über die Jahre klargeworden, dass wir eine gänzlich andere Art von Führung benötigen, um die Mitarbeiterzufriedenheit und Mitarbeiterbindung zu erhöhen. Anstelle einer rein autoritären Führung glaube ich daher, dass nur eine Führung, die die eigenen Mitarbeiter intrinsisch motiviert, nachhaltig erfolgsversprechend ist. So kann zudem ein „Wir-Gefühl“ kreiert werden, welches wir in unserem schnelllebigen Zeitalter zwingend benötigen.

Wie kann die ahd die mittelständischen Unternehmen bei diesen Themen unterstützen?

ETRE: Wenn es um das Thema Cloud geht, unterstützen wir bereits viele mittelständische Unternehmen als Partner auf Augenhöhe. Wir feiern dieses Jahr unser 10-jähriges Jubiläum als Managed Cloud Services-Provider und bringen heute eine ganz andere Expertise als Cloud-Provider mit. Über die Jahre haben wir unsere Managed Cloud Services zunehmend professioneller und standardisierter aufgestellt, ohne jedoch die Flexibilität für unsere Kunden einzuschränken. Wir verstehen, dass es nach wie vor für viele Unternehmen eine echte Herausforderung darstellt, den Weg in die Cloud zu wagen. Daher haben wir eigene Cloud-Lösungen im Portfolio, die es unseren Kunden erlauben, erst einmal zu erleben wie wir arbeiten und so Vertrauen zu uns aufzubauen. Denn letztlich basiert das Cloud-Geschäft genau darauf und wir haben den Anspruch an uns selbst, dass wir dieser vertrauensvolle Partner für unsere Kunden sein können.

AROT: Gleichzeitig unterstützen wir unsere Kunden mit unserer Softwareentwicklung als Sparringspartner bei der Digitalisierung und Zusammenführung von Geschäftsprozessen. Die ahd ist auch selbst Kunde unserer Softwareentwicklung.Wir haben unsere eigene digitale Transformation mit der Entwicklung einer individuellen Cloud-Plattform vorangetrieben respektive stetig begleitet. Diese Plattform dient als digitale Schnittstelle zu unseren Kunden. Viele unserer internen Prozesse sowie Abläufe wurden verschlankt und somit um ein Vielfaches effizienter gestaltet. Standardsoftware von der Stange war in diesem Fall nicht ausreichend und ist es auch bei vielen unserer Kunden nicht, so dass eine eigens entwickelte Individualsoftware von unseren Experten echte Mehrwerte schaffen kann.

ETRE: Unsere zuvor schon genannten Managed Cloud Services und Managed Products haben es zudem zum Ziel, unsere Kunden ressourcenseitig zu entlasten. Das muss nicht unbedingt bedeuten, dass diese ihre IT komplett zu uns outsourcen. Wir stellen zum Beispiel auch hochqualifizierte IT-Spezialisten für Urlaubs- und Krankheitszeiten vor Ort zur Verfügung. Außerdem managen wir Teile der IT des Kunden, die nicht direkt mit seiner Wertschöpfungskette verbunden oder einfach mühsam sowie belastend in der Administration sind. Egal, ob im Kundenrechenzentrum oder im ahd Rechenzentrum. Dies ist eine Möglichkeit dem Fachkräftemangel in der IT-Branche zu begegnen.

Wohin geht die Reise der ahd in diesem Jahr?

AROT: Wir werden uns ganz klar auf unsere Stärken konzentrieren und dies auch transparent kommunizieren. Dazu gehören unsere Managed Cloud Services sowie Managed Products, unsere Softwareentwicklung, aber auch das intelligente Datenmanagement unserer Kunden. Egal, ob beim Kunden vor Ort, in der ahd Cloud, in den Public Clouds oder in einem hybriden Szenario. Wir freuen uns schon auf alle Herausforderungen, alle Gespräche und alle Ideen, die dieses Jahr für uns bereithält. Das Schöne ist, dass wir das, was wir tun, lieben und mit voller Leidenschaft vorantreiben. Wenn man das von sich behaupten kann, hat man schon halb gewonnen.

Last but not least: Nennen Sie drei Wünsche, die Sie den Menschen in Ihrem Umfeld mit auf den Weg in das Jahr 2018 geben wollen.

ETRE: Neugierde, Kraft und eine Portion Gelassenheit für all die Herausforderungen, die die digitale Transformation in betrieblicher wie auch in privater Hinsicht mit sich bringen wird.

 

2018-01-05T10:48:01+00:00 5. Januar 2018|ahd Inside|

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